Neues Dach für V60

Die Resin-Drucke bereits mit der Airbrush lackiert.

Serienfertigung

Unser Stammtischmitglied Carsten wollte an seiner  V60 gerne das Dach umdesignt  haben.

Für die Lackierarbeiten wollte ich das Dach eh demontieren, weil es das ganze Abkleben Überflüssig macht und es dann nach der erneuten Montage schön saubere Lacktrennkanten ergibt.
Sollte ich beim Lackieren den Farbton nicht treffen oder etwas anderes schief gehen, habe ich „schnell“ ein Dach am CAD entworfen und dann einige  Resinteile gefertigt und lackiert.
So kann er die Lok notfalls wieder zurückbauen.

Alte Lok mit neuem Dach

Dachtausch

Das Originaldach ist, wie die gesamt Lok, in orange gehalten und sieht irgendwie nicht so überzeugend, sprich plastikartig, aus.
Mir war allerdings nicht bewusst, dass bei neuen Loks die Zapfen so lang sind.
Bei meinen älteren sind die Steckzapfen ganz kurz, bei seiner waren sie recht lang und sind mir beim Abnehmen des Daches abgerissen.
Macht aber nix, das gedruckte Dach hat seine eigenen Zapfen, die mit etwas Kleber genug Halt bieten. Das ging bei den alten Modellen ja auch …

 

V60 mit Messingdach

Messingbedachung

Da ich nun schon eine STL Datei hatte, habe ich mir zwei Dächer in Messing drucken lassen. Das ist zwar unverhältnismäßig teuer aber damit bringt das kleine Lokomotivchen wieder zwei Gramm mehr auf das Gleis.
Auch, wenn der Druck sichtbar an seine Grenzen kommt, gefällt es mir. Auf dem Foto kann man sehen, dass eine Dachkante leicht verzogen ist.
Die Tröte stecke ich später als Resindruck in das dafür vorgesehene Loch ein, das wäre im Messingdruck nicht schön geworden.
Genau genommen ist es, dann absolut vorbildlich, da das Signalhorn dann nicht mit dem Dach „verschmolzen“ ist.
So habe ich zuletzt auch was von meiner Bastelei an Carstens Lok, denn jedes Gramm zählt … 😎

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