Das Dorfmuseum

Gestern war in unserem kleinen Dorf wieder Weihnachtsmarkt – und wie jedes Jahr verwandelte sich das Museum in einen richtig stimmungsvollen Treffpunkt. Die Wege waren voller Menschen, überall roch es nach Gewürzen und winterlicher Gemütlichkeit, und über allem lag dieses besondere adventliche Knistern.

Vielleicht lag meine gute Laune auch daran, dass ich diesmal einen ganz besonderen „Arbeitsplatz“ hatte: Ich stand in der Glühweinbude und schenkte Punsch aus. Während ich Becher um Becher weiterreichte und den Gesprächen der Besucher lauschte, wurde ich an eine Idee erinnert, die mir nach dem letzten Frühjahrs-Handwerkermarkt gekommen war. Damals hatte ich beschlossen, das Museum als 3D-Modell zu zeichnen – mit dem Ziel, es später in H0 zu drucken.

Als die Zeichnung fertig war, stellte sich jedoch heraus, dass der Drucker mir einen Strich durch die Rechnung machte: Für H0 war der Bauraum zu klein. In Spur N klappte es gerade noch, also gibt es das Modell vorerst nur in N und Z. Vielleicht druckt mir ein Bekannter die H0-Variante für den Frühjahrsmarkt 2026 – Hoffnung besteht also.

Eigentlich hatte ich das Gebäude schon einmal als Messingbausatz für meine Ratekau-Module gebaut.

Die Resin-Variante war nur als Test gedacht, aber am Ende gefiel mir das Ergebnis so gut, dass es nun wahrscheinlich einen festen Platz auf meinem derzeit entstehenden Modul bekommen wird.
Für die Reetdachoptik habe ich das Dach sogar mit Samt eingedeckt – und erstaunlicherweise funktioniert das richtig gut.

Hier das Vorbild:

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